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Neue Impulse für Göttelborn

Von SZ-Mitarbeiter Fred Kiefer 
Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 02.08.2012

Mit dem Niedergang des Bergbaus verlor der Quierschieder Ortsteil Göttelborn seine frühere Bedeutung. Das Ortszentrum verwaiste zusehends. Rathauschefin Karin Lawall will dem Ort zu neuem Ansehen verhelfen. Modernes soll mit Historischem verbunden werden. (Veröffentlicht am 02.08.2012)

Göttelborn. "Demnächst kommen täglich bis zu 500 junge Leute nach Göttelborn", kündigte Quierschieds Bürgermeisterin im SZ-Gespräch an. Karin Lawall verweist damit auf den Einzug der saarländischen Fachhochschule für Verwaltung in Räume auf dem Gelände der Industriekultur Saar (IKS), die bislang von der Hochschule für Technik und Wirtschaft genutzt wurden.

"Die neuen Gäste werden sicher für eine Belebung des Ortsteils sorgen. Göttelborn ist mit seiner industriellen Vergangenheit und seinen modernen Einrichtungen um die frühere Schachtanlage ein interessanter und spannender Ort, indem noch eine Menge Entwicklungspotenzial steckt", sagt die Bürgermeisterin.

Nach Schließung der Grube im Jahr 2000 mit ihrem futuristischen, erst 1990 erbauten Förderturm versank der 2000-Seelen-Ort fast in Bedeutungslosigkeit. Die Umwandlung des Grubenareals in einen modernen Standort für kulturelle und gewerbliche Ansiedlungen steigerte zwar das Ansehen, das Ortszentrum selbst wurde jedoch nicht wiederbelebt. Im Gegenteil: Immer mehr Geschäfte machten dicht.

Lawall weiß zwar um die Schwierigkeit, das lang gestreckte Dorf entlang der Hauptstraße, der Landstraße 128, wieder mit Leben zu füllen, sie ist jedoch zuversichtlich, dass von der Ankunft der Verwaltungsschüler eine Signalwirkung ausgeht. Getreu dem Quierschieder Leitsatz "Mit Energie in die Zukunft" will sie weitere Akzente setzen.

So ist beschlossene Sache, dass Göttelborn ein Standort für Elektrofahrräder zum Ausleihen und einer Solartankstelle (die SZ berichtete) wird. Schon fast visionär klingt ihre Idee, den mitten im Ort gelegenen früheren Saarberg-Kulturwald mit seiner Halle in ein modernes Kulturzentrum zu verwandeln. Das nur wenige Meter neben der Hauptstraße gelegene, dicht mit alten Bäumen bewachsene Gelände im Eigentum der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und der IKS wartet ganz offensichtlich nur darauf, aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküsst zu werden. Die Reklame einer saarländischen Brauerei erinnert heute noch an die Zeiten, als in der verwaisten Halle eine Diskothek untergebracht war.

Vom Turm auf die Höhe

Mit der Anpflanzung einer Baumreihe vom Wasserturm auf der Göttelborner Höhe bis zum Ortseingang will die Bürgermeisterin auch dieses Entree des Dorfes ansehnlicher gestalten. Mit diesen Maßnahmen sollen weiteres Gewerbe und dabei vielleicht das ein oder andere Einzelhandelsgeschäft nach Göttelborn gelockt werden. Lawall hat Recht: Wer mit offenen Augen durch den Ort geht, entdeckt eine Menge spannender Zeugnisse aus der industriellen Zeit des Dorfes wie zum Beispiel die Bergarbeitersiedlung "Josefstraße" oder die aufwendig gestaltete Fassade der einstigen preußischen Bergvorschule von 1887.


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